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Mitbegründer des Museumsvereins

In Gedenken an Rennfahrerlegende, Motorsportjournalist und Mitbegründer des Deutschen Automuseums Schloss Langenburg
Richard von Frankenberg
(*4 März 1922 Darmstadt; † 13 November 1973 Beilstein)
Schon mit 16 Jahren beteiligte sich Richard von Frankenberg erfolgreich an Motorrad-Zuverlässigkeitsfahrten und wurde mit 17 Jahren Deutschlands jüngster Motorradsport-Lizenzfahrer. Während seines Maschinenbaustudiums wurde von Frankenberg 1942 zur Wehrmacht eingezogen. Im Jahr 1944 gelang ihm die Desertion zu den britischen Truppen. In England wurde er auf Grund seiner antinazistischen Einstellung beim deutschsprachigen Dienst der BBC eingesetzt.
Nach dem 2ten Weltkrieg publizierte er unter einem Pseudonym, zusammen mit Walter Görlitz die erste deutschsprachige Hitler Biografie.
Hier begann auch seine motorsportliche Karriere auf einer BMW 500 und durch seine anschließenden Erfolge auf Porsche im Rallye-Sport und auf Rundstrecken gehörte er von 1953 bis 1960 zur Porsche-Werksmannschaft. Unter Porsche errang er Erfolge in Le Mans und wurde im Porsche Spyder Deutscher Rennsportwagen-Meister.
Berühmt wurde von Frankenberg im Jahre 1956, als er mit seinem Porsche Spyder mit 180 km/h aus der Steilwandkurve der Berliner AVUS katapultiert wurde und überlebte.
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1952 gründete er die Porsche-Kundenzeitschrift „Christophorus“, deren Chefredakteur er bis zu seinem Tode war. Er war langjähriger Sportredakteur von „Auto, Motor und Sport“ und veröffentlichte über 30 Bücher zum Motorsport und zur Geschichte des Automobils.
Eine enge Freundschaft und motorsportliche Verbundenheit pflegte Richard von Frankenberg mit dem Schlossbesitzer und Automobilliebhaber Kraft Fürst zu Hohenlohe - Langenburg. Zusammen entstand auch die Idee ein Automuseum zu errichten, das seinen Sitz in Langenburg haben sollte.
Bei einer Sitzung in Langenburg 1969, erfolgte der Beschluss des bis dato unter dem Namen „DEUTSCHES AUTO – MUSEUM HEIDELBERG“ fungierenden Vereins, S.D. den Fürsten als Mitglied aufzunehmen, den Marstall zum Automuseum umzubauen, den Vereinssitz nach Langenburg zu verlegen und ihn in „DEUTSCHES AUTO – MUSEUM SCHLOSS LANGENBURG“ umzubenennen.
Der Fahrzeugbestand von 18 Oldtimern aus dem zuvor gegründeten Verein wurde von Waibstadt nach Langenburg verbracht, einige weitere Ausstellungsstücke kamen dazu und komplettierten das Museum. In den darauffolgenden Jahren wurde der Anbau einer Halle realisiert um die Ausstellungsstücke des wachsenden Museums unterzubringen.
Am 13 November 1973 starb Richard von Frankenberg unverschuldet bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn bei Stuttgart.
Zum Gedenken an Ihn und seiner Verdienste trägt die große Halle des Deutschen Automuseums heute den Namen „Richard von Frankenberg Halle“ und eine Inschrift mit Christophorus-Statue ziert das historische Gemäuer.
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